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------- Wie läuft die Therapie grob ab?
------- Was kennzeichnet die Verhaltenstherapie?
------- Welche Diagnosen behandele ich?

Therapie-Sitzung

Ablauf der Therapie

Zu Beginn der Therapie stehen einige erste Stunden, die offiziell als probatorische Sitzungen bezeichnet werden. In diesem Rahmen geht es darum, Ihre Anliegen kennenzulernen, die Entstehungsgeschichte Ihrer Problematik zu verstehen und gemeinsam zu prüfen, ob die therapeutische Zusammenarbeit für Sie stimmig ist – ob also die „Chemie“ zwischen uns passt und Sie sich gut aufgehoben fühlen.

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Die Therapie wird mit der Erkundung Ihrer Anliegen und der Entstehungsgeschichte der Problematik beginnen. Weitere Schritte beinhalten z.B. das Beobachten und Aufdecken von belastenden Mustern, die Erprobung hilfreicher Denk- und Verhaltensweisen, den Aufbau neuer Alltagsroutinen oder die Aufarbeitung biografischer Erfahrungen. Gern integriere ich achtsamkeitsbasierte Verfahren, Ansätze aus der Schematherapie und aus der ACT (Akzeptanz- und Commitmenttherapie) sowie Methoden, die in besonderem Maße den wohlwollenden Umgang mit der eigenen Person fördern.

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Eine Sitzung dauert 50 Minuten. Über die Anzahl der Sitzungen werden wir uns gemeinsam im Therapieverlauf in regelmäßigen Abständen beraten.

Verhaltenstherapie = nur Verhalten ändern?

Verhaltenstherapie klingt für manche Menschen zunächst wenig tiefgründig oder eher technisch. Der Begriff kann leicht den Eindruck erwecken, es gehe dabei vor allem um sichtbares Verhalten oder um einfache Verhaltensänderung. Tatsächlich beschreibt der Name jedoch nur einen Teil dessen, worum es in der modernen Verhaltenstherapie geht. Sie ist eine wissenschaftlich fundierte und zugleich menschlich zugewandte Psychotherapie, die den Menschen in seiner gesamten inneren und äußeren Erlebniswelt betrachtet. Dazu gehören Gedanken, Gefühle, Körperreaktionen, Beziehungserfahrungen, biografische Prägungen und aktuelle Lebensumstände ebenso wie das Verhalten selbst. Letzteres wird nicht isoliert betrachtet, sondern als Ausdruck innerer Prozesse und oft als Lösungsversuch verstanden, der sich im Laufe des Lebens entwickelt hat.

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Alle genannten Aspekte versucht die Therapie bewusst zu machen und einzuordnen. ​Im Unterschied zu Therapieansätzen, die vor allem auf Erkenntnisgewinn und Verstehen ausgerichtet sind, verbindet die Verhaltenstherapie dieses Verständnis gezielt mit konkreten Erfahrungen und praktischen Veränderungen im Alltag. Ziel ist es nicht nur, Zusammenhänge zu erkennen, sondern neue Handlungsmöglichkeiten tatsächlich zu erleben und einzuüben.

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Die Entwicklung der Verhaltenstherapie wird häufig in sogenannten Wellen beschrieben. In ihren Anfängen lag der Fokus vor allem auf Lernprozessen und der Frage, wie Verhalten durch Erfahrungen entsteht und durch neue Erfahrungen verändert werden kann, etwa bei Ängsten oder Zwängen. Später rückten Gedanken, Bewertungen und innere Überzeugungen stärker in den Mittelpunkt, da sie einen wesentlichen Einfluss darauf haben, wie Menschen Situationen erleben und darauf reagieren. Diese Phase wird oft als kognitive Verhaltenstherapie bezeichnet. Neuere, sogenannte „dritte Wellen“ der Verhaltenstherapie beziehen zusätzlich emotionale Bedürfnisse, Beziehungserfahrungen, Selbstwert, innere Anteile, Achtsamkeit, Akzeptanz und Mitgefühl mit ein. Hier geht es nicht nur um Veränderung, sondern auch um Annahme und um die Frage, wie ein stimmiges, werteorientiertes Leben möglich ist – auch im Umgang mit schwierigen Gefühlen.

Verschiedene Hände vereinen
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Mit welchen Anliegen und Diagnosen können Sie zu mir kommen?
Ich behandele Menschen mit...
- Lebenskrisen
- Anpassungsstörungen
- affektiven Erkrankungen (z.B. Depression, Bipolare Störung)
- Burnout
- Angststörungen (z.B. Panikattacken, soziale Ängste, ständige Sorgen)
- Zwangsstörungen
- Essstörungen
- Traumafolgestörungen (z.B. PTBS), Anwendung von IRRT und EMDR
- Beziehungsstörungen / Persönlichkeitsstörungen
- Bindungsstörungen
- anhaltender Trauer 
- Somatisierungsstörungen

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